Schwerpunktprogramm SPP 1468 “Osteoimmunology - IMMUNOBONE – A Program to Unravel the Mutual Interactions between the Immune System and Bone”

Ein interdisziplinäres Verbundprojekt zur Erforschung der Kommunikationswege zwischen dem Immun- und Knochensystem

        Knochenmarkniche
        Herausgeber: Uni-Klinikum Erlangen/Kommunikation, 91012 Erlangen


Alle Zellen des Immunsystems haben ihren Ursprung im Knochenmark. Unser Knochengewebe ist die Schule des Immunsystems. Hier lernen die Immunzellen mit den Knochenzellen zu kommunizieren und regeln damit den Knochenab- und aufbau.

Ein exakt aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel verschiedener Botenstoffe hält die Anzahl von knochenbildenden Osteoblasten und knochenfressenden Osteoklasten im Gleichgewicht. Ist dieser Mechanismus jedoch gestört, sodass es zu einer erhöhten Anzahl an knochenschädigenden Osteoklasten kommt, führt es zu Erkrankungen wie Osteoporose. Dies verändert auch die Funktion des Immunsystems.

In 20 verschiedenen Projekten erforschen die Wissenschaftler des IMMUNOBONE Konsortiums das Wechselspiel zwischen Entzündungszellen, ihren Botenstoffen und den knochenbildenden und knochenfressenden Zellen, den sogenannten Osteoblasten und Osteoklasten. In den ersten drei Jahren des Projekts (2010 - 2013) konnten die Forscher bereits  unterschiedliche Kommunikationswege zwischen den Zellen der beiden Systeme entdecken und besser verstehen.

Warum das Immunsystem die Knochen und Gelenke schädigt oder wie das Skelettsystem das Immunsystem in ein Ungleichgewicht bringt, ist jedoch noch nicht gänzlich verstanden und wird innerhalb des Schwerpunktprogramms weiter erforscht.




      
          
     















































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